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Austrian Unit Cost Programme

Abteilung für Gesundheitsökonomie

DHE Unit Cost Programme for Austria

Laufzeit: Laufend seit 2014
Information: Judit Simon, Susanne Mayer

Ein Schlüsselelement jeder ökonomischen Evaluation ist die Kostenanalyse von zu vergleichenden Alternativen. Dazu wird Ressourcenverbrauch auf systematische Weise gemessen und bewertet. Letzterer Schritt – die Bewertung – erfolgt auf Basis von Kosteninformationen (engl. unit costs), d.h. Kosten, die in der Bereitstellung einer Güter- oder Dienstleistungseinheit entstehen.

Aus analytischer Perspektive haben diese Kostenprozesse bis dato vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erhalten, was als zentrale Schwachstelle gesehen wird und die Interpretation und den Vergleich von Studien erschwert sowie zu methodischer Kritik an ökonomischen Evaluationen geführt hat. In mehreren Ländern haben sich als Konsequenz in den letzten Jahren standardisierte, öffentlich zugängliche unit cost-Sammlungen etabliert (engl. unit cost libraries), jedoch nicht so in Österreich. Dieses Projekt beabsichtigt, die Verfügbarkeit von Kosteninformationen in Österreich zu fördern.

Das Kick-off-Meeting unter Anwesenheit verschiedener Interessensgruppen fand am 13. August 2014 am DHE statt. Seither hat das Projekt die frei zugängliche DHE Unit Cost Online Database 2016 veröffentlicht, die regelmäßig aktualisiert wird. Diese Datenbank sammelt Kosteninformationen, die in publizierten ökonomischen Evaluationen und Kostenstudien in Österreich verwendet wurden. Zudem verbindet das Projekt Bemühungen weiterer relevanter nationaler (z.B. STREAMLINE) und internationaler (z.B. PECUNIA) Projekte, die der Etablierung harmonisierter, methodisch robuster und vergleichbarer multi-sektoraler Referenzkosten in der Form eines öffentlich verfügbaren Kompendiums für Österreich dienen.

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